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5. Gipfeltreffen am Heidebergturm

Der Turm befindet sich in unmittelbarer Nähe der höchsten topografischen Erhebung Brandenburgs mit 201,4 Meter ü. NN, direkt an der Grenze zu Sachsen. Um diese Besonderheit touristisch attraktiver zu machen, wurde im Jahr 2005 der 8 km lange Rundweg geschaffen. An zahlreichen Anschauungstafeln wird hier auf Wissenswertes über die Entstehung des Endmoränenzuges und auf die Besonderheiten der Flora und Fauna hingewiesen.

Im Jahr 2009 wurde als besonderes Highlite, der Heidebergturm, aus Lärchenholz errichtet, eingeweiht.  Mit seiner Höhe von 34 Metern überragt er weithin sichtbar den Kiefernwald.  Wer die 162 Stufen bis zur Aussichtsplattform geschafft hat, kann bei schönem Wetter, den herrlichen Rundblick ins Brandenburger- und ins Sachsenland genießen.

Wer die touristische Attraktion, der Gemeinde Gröden, am Sonntag mit dem Fahrrad, zu Fuß oder ausnahmsweise mit dem Shuttlebus besuchte, den erwartete ein veränderter Anblick.

 Versorgungszelte standen vor dem Turm. Auf dem eigentlichen Parkplatz waren Hunderte von Sitzplätzen aufgebaut. Die Freifläche, am Waldrand, wurde als Bühne genutzt.

Das 5-jährige Bestehen des Turmes wurde gefeiert.

Die "Pulsnitztaler Blasmusikanten" eröffneten die Jubiläumsfeierlichkeiten mit einem Potpourri bunter Melodien. Die zahlreichen "Gipfelstürmer" waren sofort begeistert. Die Zuschauer und der prominente Besuch wurden von Dr. Sebastian Rick herzlich begrüßt.

Landrat Christian Heinrich Jaschinski und seine Frau Anja waren gekommen und in die Rolle der Suppenköche geschlüpft, um eine Biersuppe, wie sie früher von den Bauern in dieser Region gekocht wurde zuzubereiten und zum Verkosten anzubieten.

Das Rezept für 4 Personen hat Petra Wehle in Oma Marthas überlieferten Rezeptbuch entdeckt und lautet: 1 Liter Milch, 1 Päckchen Pudding mit Sahnegeschmack,, 4 Esslöffel Zucker, 1 Flasche Doppel-Caramel,alkoholfreies Malzbier.

Bei der Verkostung sagten mehrere Senioren, wie u.a. Lothar Schobert :"Ich kann mich auch noch daran erinnern, dass es bei uns, in den schlechten Zeiten auch Brotsuppe gekocht wurde. 

Die Mitglieder des Hirschfelder Nachwuchsspielmannzuges, die gerade erst aus ihrem Trainingslager gekommen waren, zeigten, was sie gelernt hatten. Die Musik begeisterte die Zuhörer.  Davon zeugte der Applaus.

Ein weiterer Höhepunkt für alle Besucher waren die Darbietungen der Gruppe "Die Herzchen vom Winterberg", aus Elsterwerda. Ihr abwechslungsreiches Programm stand unter dem Motto "Es ist alles nur Theater!" begeistert. Die Meinung der Zuschauer formuliert der Elsterwerdaer Horst Paulick: "Das war wieder sehenswert. Es stimmte alles. Die schöne Kulisse um den Turm, das interessante Programm, die herrliche Aussicht vom Turm bis hin zum Wetter. Ich komme nächstes Jahr zu 6. Gipfeltreffen wieder.

Der Bürgermeister zog abschließen Bilanz:" Die Investitionen in den Rundweg und in den Turm haben sich gelohnt. Das zeigen die zahlreichen Besucherzahlen. Damit haben wir einen Beitrag geleistet, das Interesse für unsere Region zu wecken und die Schönheit unserer Region bekannter zu machen".

 

(Text/Foto: Wolfgang Kniese)

 

 

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Veröffentlichung

Gröden
Fr, 22. August 2014

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