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Heidebergturm

Vorschaubild

 

Unmittelbar an der Grenze zu Sachsen liegt in den Grödener Bergen die Heidehöhe (201,4 m ü. NN), die höchste topografische Erhebung Brandenburgs. Um sie touristisch attraktiver zu machen, wurde 2005 der Heideberg-Rundweg geschaffen (Länge: 8 km/überwiegend asphaltiert) und als Krönung 2009 ein imposanter Aussichtsturm aus Lärchenholz errichtet, der mit seiner Höhe von 34 m den Kiefernwald weithin sichtbar überragt. Wer die 162 Holzstufen bis zur Aussichtsplattform (in 29 m Höhe) geschafft hat, kann bei guter Fernsicht die Berge der Oberlausitz, des Elbsandsteingebirges und sogar das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig erblicken. 700 m entfernt vom Heideberg-Turm liegt das Grödener Wintersportgelände am Eichberg (mit Skilift, Skihütte und einer Rodelstrecke mit sicherem Auslauf).

 

Turmdaten:

Grundfläche: 20 qm

Gesamthöhe: 34 m

Aussichtsplattform: 29,16 m

 

 

Bauherr: Gemeinde Gröden

 

 

Architekt:

Architekturbüro Hunger

Jenaer Str. 2

15366 Neuenhagen

 

Tragwerksplanung:

Ingenieurbüro W. Seidel

Am Wall 33

15366 Neuenhagen

 

Bauausführung:

 

Massivbau:

Hoch- und Tiefbau Torgau GmbH

Güterbahnhofstr. 10

04860 Torgau

 

Holzbau:

DDK Holzbau GmbH

Heideweg 5

04932 Röderland OT Haida

 

 

 

 

 

Wege zum Heidebergturm

 

Aus östlicher Richtung

Ab Gasthof Strauch läuft man nordwestwärts auf dem alten Ortsverbindungsweg Richtung Merzdorf. Kurz nach dem Kieswerk (rechts) folgt man den grün-weißen Wegweisern zum Turm. Dieser Weg ist knapp 4 Kilometer lang.

 

Aus südlicher Richtung

Aus Richtung Großenhain oder Nasseböhla kommend, bietet  sich ab Stroga der schnurgerade nordwärts durch Felder und Wald führende alte Grödener Weg an. Er ist zunächst naturbelassen und gut befahrbar, wird aber nach anderthalb Kilometern zu einer schlaglochreichen Schotterpiste. Am beschilderten Abzweig geht es rechts zum Turm. Ab Stroga sind es etwa 6 Kilometer.

 

Aus südwestlicher Richtung

Aus Zabeltitz läuft oder radelt man über Treugeböhla auf dem Neuen Weg, am Friedhof vorbei durch den kleinen Bahntunnel und weiter rechtsseitig der Dresden-Elsterwerdaer Bahnlinie auf der Wabensteinpflasterung nordwärts. Rechts ab geht es dann über die B101 bis zur Landesgrenze (Grenzstein Nr. 172), weiter ost-, dann nordostwärts der Wegmarkierung „Grüner Strich" in Richtung Gröden bis zu den ersten Wegweisern folgen. Ab dem Treugeböhlaer Denkmalplatz sind es etwa 8 Kilometer bis zum Turm.

 

Von Frauenhain aus

„Rote Strichmarkierung" über die Bahnbrücke (Pfeifweg) bis Merzdorf. Ab Bahnbrücke sind es ca. 7 km bis zum Turm.

 

 

Hinweis:

Markierungen teilweise lückenhaft, grün-weiße Markierungen erst in Brandenburg. Wege sind z. T. in keinem guten Zustand. Asphaltierte Radwege erst jenseits der sächsischen Grenze.

 

 

Für Kraftfahrer:

Von der B 101 aus über Wainsdorf und Merzdorf nach Gröden. Im Ort der Ausschilderung Richtung Sportplatz folgen. Hier stehen Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

 

(Beschreibungen Helmut Enger, Zabeltitz)

 

 

 

Directement à la frontière de Sachsen et Brandenburg dans les montagnes de Gröden (Grödener Berge) est située la Heidehöhe qui est l’éminence la plus haute du Land Brandebourg (201,4m). Afin de la rendre plus attractive pour touristes, le Heideberg-Rundweg était créé en 2005. (longitude: 8km/ en majorité asphalté ) et puis un belvédère en mélèze imposant était construit en 2009. Avec une attitude de 34m, il dépasse la pineraie et est visible de loin. Celui qui est monté les 162 marches jusqu’au point de vue pourrait voir pendant des belles journées jusqu’aux monts de l’Oberlausitz, de l’Elbsandsteingebirge et même le monument de la bataille des Nations à Leipzig. 700m plus loin du Heideberg-Turm est située la région de sports d’hiver de Gröden (Grödener Wintersportgelände am Eichberg) avec remonte-pente, refuge de ski et une piste de luge avec enclos sur.

 

Dates de tour:

Surface de base: 20qm

Hauteur totale: 34m

Point de vue: 29,16m

 

Maitre d’ouvrage: Gemeinde Gröden

 

Architecte: Bureau d’architectes Hunger

 

Plan de structure: bureau d’ingenieur W. Seidel

 

Execution des travaux:

Construction en dur: Hoch- und Tiefbau Torgau GmbH

Construction en bois :DDK Holzbau GmbH

 

 

Chemins jusqu’au Heidebergturm.

 

De  l’est: A partir de Gasthof Strauch, on marche sur le vieux chemin de connexion (Ortsverbindungsweg), direction Merzdorf. Jusqu’après l’usine de gravier (à droite), suivez les panneaux indicateurs verts et blancs. Ce chemin fait circa 4km.

 

De sud:Venant de Großenhain ou Nasseböhla, prenez à partir de Stroga le vieux Grödener Weg qui mène tout droit vers le nord à travers les champs et les bois. Au début, le chemin est naturel mais bien praticable mais après environ 1 ½ km il devient un chemin en nid de poule.A partir de Stroga vous avez en chemin d’environ 6km.

 

De Sud-Ouest: à partir de Zabeltitz, vous marchez ou prenez le vélo et prenez le Neuen Weg qui vous mène à travers Treugeböhla. Passez la cimetière et continuez par le petit tunnel de train et puis suivez sur le coté droit la ligne de chemin de fer de Dresden-Elsterwerda vers le nord.

 

Puis vous prenez à droite et suivez le B101 jusqu’à la frontière du Land. (borne 172) et à partir de là suivez d’abord vers l’est, puis nord-est la borne „Grüner Strich“ (trait vert) en direction de Gröden jusqu’au premières bornes. A partir de la place du monument de Treugeböhla (Treugeböhlaer Denkmalplatz), c’est un chemin d’environ 8km jusqu’à la tour

 

De Frauenhain: Suivez les marques de traits rouges sur le pont de train (Pfeifweg) jusqu’à Merzdorf. A partir du pont, c’est un chemin de ca. 7km.

 

Précision:

Les chemins ne sont pas toujours dans un bon état, les chemins pour vélo ne sont asphaltés qu’à partir de Brandebourg ainsi que les marques verts et blancs qui n’apparaissent qu’en Brandenburg.

 

Öffnungszeiten:
Der Turm ist immer zugänglich.


Veranstaltungen

31.10.2017
Reformationstreffen - 500 Jahre Martin Luther /Turmblasen
Zentraler Festgottesdienst und Festtag am Heidebergturm „500 Jahre Reformation“ Zum ... [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

5. Gipfeltreffen am Heidebergturm

(22.08.2014)

Der Turm befindet sich in unmittelbarer Nähe der höchsten topografischen Erhebung Brandenburgs mit 201,4 Meter ü. NN, direkt an der Grenze zu Sachsen. Um diese Besonderheit touristisch attraktiver zu machen, wurde im Jahr 2005 der 8 km lange Rundweg geschaffen. An zahlreichen Anschauungstafeln wird hier auf Wissenswertes über die Entstehung des Endmoränenzuges und auf die Besonderheiten der Flora und Fauna hingewiesen.

Im Jahr 2009 wurde als besonderes Highlite, der Heidebergturm, aus Lärchenholz errichtet, eingeweiht.  Mit seiner Höhe von 34 Metern überragt er weithin sichtbar den Kiefernwald.  Wer die 162 Stufen bis zur Aussichtsplattform geschafft hat, kann bei schönem Wetter, den herrlichen Rundblick ins Brandenburger- und ins Sachsenland genießen.

Wer die touristische Attraktion, der Gemeinde Gröden, am Sonntag mit dem Fahrrad, zu Fuß oder ausnahmsweise mit dem Shuttlebus besuchte, den erwartete ein veränderter Anblick.

 Versorgungszelte standen vor dem Turm. Auf dem eigentlichen Parkplatz waren Hunderte von Sitzplätzen aufgebaut. Die Freifläche, am Waldrand, wurde als Bühne genutzt.

Das 5-jährige Bestehen des Turmes wurde gefeiert.

Die "Pulsnitztaler Blasmusikanten" eröffneten die Jubiläumsfeierlichkeiten mit einem Potpourri bunter Melodien. Die zahlreichen "Gipfelstürmer" waren sofort begeistert. Die Zuschauer und der prominente Besuch wurden von Dr. Sebastian Rick herzlich begrüßt.

Landrat Christian Heinrich Jaschinski und seine Frau Anja waren gekommen und in die Rolle der Suppenköche geschlüpft, um eine Biersuppe, wie sie früher von den Bauern in dieser Region gekocht wurde zuzubereiten und zum Verkosten anzubieten.

Das Rezept für 4 Personen hat Petra Wehle in Oma Marthas überlieferten Rezeptbuch entdeckt und lautet: 1 Liter Milch, 1 Päckchen Pudding mit Sahnegeschmack,, 4 Esslöffel Zucker, 1 Flasche Doppel-Caramel,alkoholfreies Malzbier.

Bei der Verkostung sagten mehrere Senioren, wie u.a. Lothar Schobert :"Ich kann mich auch noch daran erinnern, dass es bei uns, in den schlechten Zeiten auch Brotsuppe gekocht wurde. 

Die Mitglieder des Hirschfelder Nachwuchsspielmannzuges, die gerade erst aus ihrem Trainingslager gekommen waren, zeigten, was sie gelernt hatten. Die Musik begeisterte die Zuhörer.  Davon zeugte der Applaus.

Ein weiterer Höhepunkt für alle Besucher waren die Darbietungen der Gruppe "Die Herzchen vom Winterberg", aus Elsterwerda. Ihr abwechslungsreiches Programm stand unter dem Motto "Es ist alles nur Theater!" begeistert. Die Meinung der Zuschauer formuliert der Elsterwerdaer Horst Paulick: "Das war wieder sehenswert. Es stimmte alles. Die schöne Kulisse um den Turm, das interessante Programm, die herrliche Aussicht vom Turm bis hin zum Wetter. Ich komme nächstes Jahr zu 6. Gipfeltreffen wieder.

Der Bürgermeister zog abschließen Bilanz:" Die Investitionen in den Rundweg und in den Turm haben sich gelohnt. Das zeigen die zahlreichen Besucherzahlen. Damit haben wir einen Beitrag geleistet, das Interesse für unsere Region zu wecken und die Schönheit unserer Region bekannter zu machen".

 

(Text/Foto: Wolfgang Kniese)

 

 

Foto zu Meldung: 5. Gipfeltreffen am Heidebergturm

Turmblasen am Reformationstag

(19.10.2010)

Zum Turmblasen am Reformationstag vom Heideberg Turm lädt der Posaunenchor der Kirchgemeinde Frauenhain am  31.10.2010 ein.

 

Es werden kirchliche und moderne Musikstücke vom Turm erklingen.

 

Beginn: 15:00 Uhr

 

Für das leibliche Wohl wird durch die Gaststätte Bauernschänke Gröden gesorgt.

 

Der Posaunenchor freut sich auf Ihren Besuch.

 

Foto zu Meldung: Turmblasen am Reformationstag

Ergebnisse zum 1. Heidebergturmlauf

(22.09.2010)

8 bis 12 Jahre:

Steffi Roch, Großthiemig, 2:09 min

Denny Stefan, Großthiemig, 1:57 min

 

13 bis 17 Jahre: Martin Hampel, Skäßchen, 1:39 min

 
18 bis 35 Jahre:

Thomas Apitz, Gröden, 1:17 min

Theresa Apitz, Gröden, 2:03 min

 

36 bis 55 Jahre:

Peter Ossendorf, Merzdorf, 1:18 min

Carola Schulze, Gröden, 2:16 min;

 

ab 56 Jahre: Klaus Schulze, Elsterwerda, 1:35 min

Allen Mitwirkenden und Sponsoren vielen Dank für ihre Unterstützung. Die Veranstaltung war ein gelungener Auftakt. Möge daraus eine Tradition erwachsen.


[ Impressionen vom 1. Heideberg-Turm-Lauf]

Unser Heideberg Turm

(28.09.2009)

 - Versuch einer Bilanz nach einem Monat -

 

Nach langer Diskussion und ausführlicher Vorstellung aller vier Turm-Varianten war am 23. Oktober 2007 in der Gemeindevertretung Gröden endgültig die Entscheidung gefallen: von den anwesenden 10 Gemeindevertretern stimmten (bei einer Gegenstimme) 9 für den Bau eines Aussichtsturmes, und ebenso stimmten (bei einer Stimmenthaltung) 9 für die Variante 3, den 34 m hohe Lärchenholzturm mit zwei Etagen Stahlbeton.

 

Diese mehrheitliche sehr klare Entscheidung für den Turmbau war in der Grödener Einwohnerschaft keinesfalls nur ein Grund zur Vorfreude, sondern ein Zankapfel bei so manchem Stammtischgespräch:

 

  • Haben wir nichts Wichtigeres zu tun, als 320.000 Euro in den Wald zu setzen?

 

  • Rechtfertigt das Verhältnis Kosten : Nutzen  einen solchen Aussichtsturm, für dessen Errichtung kein einziger Fördermittelantrag positiv beschieden wurde?

 

Dennoch spähten viele Grödener während der Bauphase vom April 2008 bis Juli 2009 immer wieder zum Turm in der Nähe der Heidehöhe, um das Werden des Baus zu verfolgen, und das Streitobjekt lieferte bald neue Nahrung:

 

  • Wie schief steht der denn im Wald?

 

  • Baustopp (von August 2008 - Ende März 2009) - eine neue Brandenburger „Erfolgs-Story"?

 

Zur feierlichen Einweihung kamen am 15. August sehr, sehr viele zum Gipfelpunkt Brandenburgs, und sie waren des Lobes voll - ebenso wie seitdem die vielen Gäste aus nah und fern, die zu allen Tageszeiten zum Turm strömen, per Auto oder zu Fuß oder mit ihren Fahrrädern.

 

Was fand die Zustimmung, auch bei den Zweiflern aus Gröden?

 

  • Der Turm passt prima in den Kiefernwald.
  • Die Tritthöhe und Breite der Treppen wird als angenehm empfunden.
  • Die Sitzbänke auf jeder Etage sowie im Erdgeschoss werden gern angenommen.
  • Die 10 Informationstafeln auf dem Rundgang der 1. Etage gefallen in Gestaltung (ein Lob dafür gebührt der Werbeagentur Hesse aus Elsterwerda!) und Inhalt, ebenso werden die Orientierungsschilder auf der Aussichtsplattform (verantwortlich dafür war Johannes Manig) gelobt.
  • Die Heideberg-Rundweg-Tafel ist vor allem für die Besucher aus Sachsen eine wertvolle Wander-/Fahrradwegehilfe.
  • Unsere Entscheidung, zur Einweihung einen kostenlosen Bustransport von 13 - 18 Uhr einzurichten, wurde von vielen gern genutzt.
  • Der Beschluss unserer Gemeindevertretung (vom 23.06.2009), die Teileinziehung des Waldweges (vom 23.11.2004) aufzuheben und eine Umwidmung dieses Asphaltweges vorzunehmen (Fahrverbot zum Heideberg gilt nur noch für Fahrzeuge über 3,5 t), gefasst mit 8 : 3 Stimmen, findet bei allen älteren Besuchern große Zustimmung.
  • Die Eröffnungsfeier am 15. 8. gefiel allerseits; dass unsere sächsischen Nachbarn auch dabei waren und uns sogar beschenkten (Blumen und Eingangsfindling mit der Gravierung 2009), fand viel Beifall. Dem Zabeltitzer Bürgermeister danken wir dafür herzlich. Ein großes Lob gebührt auch dem Team der „Bauernschänke", das die gastronomische Versorgung vor Ort bestens organisiert hatte und das Gelände am späten Abend blitzsauber aufräumte!

 

Verschwiegen soll an dieser Stelle freilich nicht werden, dass vor diesem Festtag auch Unerfreuliches passierte:

 

  • Unser extra für den 15.8. geplanter Waldparkplatz (ca. 1 km unterhalb der Heidehöhe) „platzte", weil unserer Grödener Mentalität („Das kriegen wir schon in Griff, irgendwie klappt das schon, konkrete Zeitvorgaben und personale Zuständigkeiten ergeben sich doch noch.") deutlich an ihre Grenzen stieß. So verdienstvoll auch da Engagement unseres Gemeindevertreters Ulrich Preußer um die Schaffung dieses Parkplatzes war - gegen die Forstbehörde und gegen das Brandenburger Waldgesetz war unsere last minute-Aktion zum Scheitern verurteilt; das hätten   w i r   eigentlich wissen müssen.

 

  • Dass uns die Hesse-Werbung am 13. August die versprochenen letzten Informationstafeln nicht termingerecht lieferte (3 mussten wir selbst aus Elsterwerda holen/ 2 wurden erst am 20. August nachgeliefert), hat uns viele Nerven gekostet und gar nicht gefallen.

 

  • Schade, dass nur 27 Firmen die Möglichkeit nutzten, für 25 Jahre Werbung für ihr Unternehmen am Turm zu machen. Dass z. B. die Elster-Nahverkehrsgesellschaft diese Chance nicht nutzte (für einmalige Kosten von 50 bis maximal 75 Euro), das wäre in Gröden unter den früheren Stützpunktchefs (Kurt Bischof/Lothar Schneider) nie passiert.

 

Und wie ging es nach dem 15. August weiter?

 

Es geschah das Erhoffte, d. h.

  • Die Besucherströme zum Turm sind zurzeit enorm, und man hört von den Gästen fast nur Gutes über unseren Turm und über Gröden, und viele fragen auch verwundert: „Was denn, ihr verlangt gar keinen Eintritt? Einen Euro sollte dieser Ausblick doch allen wert sein."

 

  • Am deutlichsten „profitieren" vom Heideberg-Turm bisher alle drei Gaststätten, die auf der Werbetafel am Turm sich gut präsentiert haben. Wir gönnen es ihnen sehr!

 

Es geschah aber auch Unerwartetes/Unerfreuliches:

  • Eigentlich war es nicht unsere Absicht, das Gelände um den Turm einzugrenzen. Als jedoch bereits zwei Tage nach der Eröffnung Autos und Motorräder auf dem Holzschnitzelhügel parkten und ihre Runden drehten, mussten wir schleunigst Holzpfähle besorgen und einschlagen sowie Spanndraht anbringen.

 

  • Das man im Wald und also am und im Turm nicht raucht, müsste man eigentlich einsehen und entsprechend umsetzen können - auch ohne Verbotszeichen und Verbotsschild. Gleiches gilt für das generelle Durchfahrtsverbot in Richtung Skigelände. Verlass ist darauf in der Bundesrepublik Deutschland aber nicht - 100%ig Verlass ist freilich auf die Unvernunft   e i n z e l n e r  ! Traurig, aber wahr...

 

Was bleibt seitens der Gemeinde noch zu tun?

 

Die Ausschilderung der möglichen Wege zum Heideberg-Turm ist m. E. ausreichend erfolgt, auch für Besucher aus dem Freistaat Sachsen. So bleibt nur noch zu klären:

 

  • Die Kurve im Kreuzungsbereich Anstieg zur Heidehöhe/Feldweg nach Strauch stellt für bergabwärts kommende Radfahrer eine echte Gefahrenstelle dar, besonders dann, wenn ein PKW im Kurvenbereich auftaucht. Darüber müssen wir mit der Forstbehörde sprechen, wenn wir deren Auflage (Rückbau des Waldparkplatzes bis Ende September) erfüllt haben.

 

  • Auf dem Holzschnitzelgelände sollen noch Rastmöglichkeiten aufgestellt werden, sodass man auch mit dem Blick zum Turm sich hinsetzen kann.

 

  • Es ist eine weitere Abfallmöglichkeit aufzustellen (vermutlich Blechtonne), um den anfallenden Müll aufzunehmen.

 

  • Ob eine gastronomische Versorgung (saisonabhängig/bewegliche Station) möglich sein wird (wünschenswert wäre das gewiss!) darüber wird sich unser Gemeindevertreter Holger Stroisch mit regionalen Anbietern verständigen, sodass in der Gemeindevertreter-Sitzung am 22.09. dazu schon Konkretes zu hören sein wird, wie das ohne Strom, Wasser und Toiletten gelöst werden könnte.

 

  • Auch über die Möglichkeit, einen Halteplatz für Pferdekutschen (mit Festbinden der Pferde) und noch eine weitere Behelfsmöglichkeit zum Abstellen der Fahrräder (wenn Gruppen anreisen) zu schaffen, sollte nachgedacht werden, ebenso über eine Geschwindigkeitsbegrenzung ab Kreuzung Gröden - Großenhain/Merzdorf - Strauch in Richtung Heidehöhe.

 

  • Summa summarum: Gröden hat mit dem Bau des Heideberg-Turmes (zu 100 % aus eigenen Mitteln!!!) vielen eine Freude bereitet (vgl. Brief aus Plessa).

 

 

 

 

Ernst Schmied

Gemeindevertreter

 

 

 

Foto zu Meldung: Unser Heideberg Turm