Bereits in die zweite Acker-Saison sind die Schüler der Evangelischen Schraden Grundschule im Rahmen des Unterrichtsfaches „Gesunde Schule“ in diesem Jahr mit Erzieherin Sahra Anger und Ackercoach Pauline von der „Gemüse Ackerdemie“ gestartet. Im April fand der erste Pflanzworkshop mit den Kindern der 4. Klasse statt und es wurden Kartoffeln gesteckt, Möhren wie Radieschen gesät und vieles mehr in den Boden gesät, gelegt und gesteckt. In den darauffolgenden Wochen hieß es für die Kinder dann Beete wässern, Saatreihen jäten und die zarten Gemüsepflänzchen vor tierischen Besuchern schützen. Die wöchentlich bereitgestellten Ackerinfos auf der Lernplattform der „Gemüse Ackerdemie“ versorgen sie hierbei mit nützlichen Tipps.
In Vorbereitung auf die zweite Pflanzung im Mai wurde zwischenzeitlich auch Mulch für die Mulchbeete gesammelt. Denn Tomate, Gurke, Zucchini und Mais benötigen einen besonders Nährstoffreichen Boden. Ein kleines Quiz hatte Ackercoach Pauline für die Schüler auch parat. Das Bestimmen der Jungpflanzen war für die kleinen Gärtner ein Leichtes. Was sie bei Sahra im Unterricht bereits alles gelernt haben, stellten die Jungen Joris und Nils beim Bepflanzen eines der Hochbeete unter Beweis. In Eigenregie haben sie es mit Möhren, Kürbis und Bohnen bestückt. In die beiden anderen, von einem engagierten Papa erst in diesem Jahr gebauten Hochbeete, wurden ebenfalls Bohnen gesteckt. Gespannt werden die Pflanzen nun beim Wachsen beobachtet und die Ernte herbeigesehnt. Doch bis dahin heißt es weiter fleißig hacken und wässern. Während der Schulzeit übernehmen das natürlich die Kinder. An den Wochenenden und in den Ferien teilen sich die Eltern den Gießdienst. Denn Gemüse kennt bekanntlich keine Ferien.
Text und Fotos: Bianka Krüger
Bild zur Meldung: Auf die Spaten, fertig, los!