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Der Schraden

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Das Schradenland liegt im südlichsten Teil des Landes Brandenburg. Es umfasst eine Fläche von 7542 ha. Im Amt Schradenland sind die 4 Gemeinden Merzdorf, Gröden, Hirschfeld und Großthiemig zusammengeschlossen.

 

Die vier Orte reihen sich wie Perlen auf einer Schnur an der Landesstraße aus Richtung Elsterwerda nach Ortrand hin auf. Schon seit jeher bezeichnete man dieses Gebiet als Schraden.

 

Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts war der größte Teil des Schradens ein undurchdringlicher Sumpfwald. Nachdem Brände Lücken in den Wald gerissen hatten, begannen seine Bewohner, die Stöcke zu roden, zu entwässern und das Land urbar zu machen. Jahreslang führten die Bewohner einen Kampf mit dem Wasser, auch hier lebten Fischer, die mit Kähnen wie im Spreewald durch den Schraden fuhren. Man betrieb Ackerbau und Viehzucht, aber auch Hopfen und Wein wurden angebaut. Wenn wir heute auf der Straße von Ortrand in Richtung Gröden fahren, so folgen wir den Spuren der Kaufleute, die aus Schlesien kommend nach Leipzig zum Handeln fuhren.

 

Lange Jahre war die Landwirtschaft die bedeutendste Erwerbsquelle im Schraden. Heute hat sie diese Bedeutung verloren, die Menschen mussten nach neuen Erwerbsmöglichkeiten suchen. Vor allem mittelständische Betriebe haben neue Arbeitsplätze geschaffen.

 

Südlich der Ortslagen befindet sich das Landschaftsschutzgebiet „Merzdorf-Hirschfelder Höhenrücken“ mit der höchsten Erhebung des Landes Brandenburg - die Heidehöhe mit 201,40 m ü.NN. In unmittelbarer Nähe lädt der 2009 eingeweihte Heidebergturm Besucher zu einem Rundblick nach Sachsen und Brandenburg in 34 m Höhe ein. Auf beschilderten Rad- und Wanderwegen kann die Natur entdeckt werden. die Freibäder in Merzdorf und Großthiemig laden im Sommer zum Baden ein.

 

Die Infrastruktur in den Gemeinden wurde kontinuierlich ausgebaut. Hier kann eine gut harmonisierende Kombination von Wohnen, Gewerbe, Freizeit, Sport, Erholung und Natur erreicht werden.